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Gangschaltung
Eine lange übersetzung lässt das Auto Untertourig fahren und braucht somit länger in den optimalen Drehzahlbereich. Auf Strecken mit langen Geraden wirkt sich das allerdings positiv auf den Top-Speed aus. Eine kürzere übersetzung ermöglicht ein schnelleres Beschleunigen in den höheren Drehzahlbereich, was sich negativ auf den Top-Speed auswirken kann.    Zu beachten gilt das man den Drehzahlbereich nicht bis zum Maximum ausnutzt, da ein jeder Motor bei seiner möglichen Drehzahlleistung auf 105% ausgelegt ist. Oder anders erklärt liegt bei den möglichen 100% Drehzahlleistung der max. Power bereits bei 95% an, danach ist trotz erhöhter Drehzahl ein Leistungsabfall zu verzeichnen. Bei dem Rennsetup ist zu beachten, das im Rennverlauf das erreichen der Drehzahlgrenze sich durch den Gewichtsverlust (Spritmenge) ändert. Weiterhin gilt zu beachten das im Rennverlauf der 1. Gang nur zum losfahren benutzt wird. Bei der Abstimmung des Getriebes sollte man die langsamste Stelle auf dem Kurs ebenfalls mit berücksichtigen und hier den 2. Gang optimal einstellen.
Der Motor erreicht im 6. Gang die Drehzahlgrenze VOR Ende der längsten Geraden.
Der Motor erreicht NICHT die Drehzahlgrenze AM Ende der längsten Geraden.
Verlängere den 6. Gang und verteile den 2-5. Mit gleichen Abständen zwischen dem 1. und 6. Gang
Verkürze den 6. Gang und verteile den 2-5. Mit gleichen Abständen zwischen dem 1. und 6. Gang
Lenkeinschlag
Der Lenkradeinschlag spielt eine Rolle bei der Reifenabnutzung und der Zeit der Beschleunigung. Um so mehr man einlenken muss (oder auch kann) um so geringer ist die Geschwindigkeit wo das Fahrzeug anfängt bereits zu rutschen (G-Kräfte). Ein kleinerer Lenkradeinschklag bedeutet einen kleineren Winkel für das Rad und entsprechend auch weniger Abnutzung der Reifen. Deswegen sollte der Lenkradeinschlag nach der engsten Kurve im Kurs eingestellt werden.    Der Grip eines Fahrzeug beim raus beschleunigen stellt sich eher ein, wenn der Winkel niedrig ist, da beide Reifen eher wieder die gleiche Bodenhaftung (Auflage) haben. Weitere Einstellungsmöglichkeiden für das Lenkrad sind über die Spielsteuerung zu beachten (besonders den Punkt Geschwinsigkeitsabhängige Lenkung mal ausprobieren) sowie in den einzelnen Treiber für euer Lenkrad.
Das Lenkrad schlägt in der schärfsten Kurve vor dem Scheidelpunkt voll an.
Ich benötige weniger als 90% meines Lenkradius um um die engste Kurve zu kommen.
Erhöhe den Lenkeinschlag
Verringere den Lenkeinschlag
Heckflügel
Ein Heckflügel macht sich erst ab einer Geschwindigkeit von ca. 110 kmh bemerkbar. Darunter ist das Auto zu langsam um eine spürbare Aktivität der Flügel zu erkennen. Steht man in einer schnellen Kurve voll auf dem Gas und das Auto untersteuert spürbar so das man vom Gas gehen muss um die Spur zu halten, sollte man den Heckflügel veringern. Droht das Auto jedoch zu übersteuern ist ein höherer Heckflügel von nöten.
Der Wagen untersteuert in Kurven über 110 kmh.
Der Wagen übersteuert in Kurven über 110 kmh.
Veringere den Heckflügel
Erhöhe den Heckflügel
Bremsbalance
Bei längeren Rennen und somit größeren Gewichtsunterschieden kann es nötig sein das die Bremsbalance verändert wird. Das kann man während der Fahrt machen, hierzu muss in der Spielsteuerung eine entsprechende Tatsenbelegung statt finden.
Fronträder blockieren beim Bremsen.
Hinterräder blockieren beim Bremsen.
Stell die Bremsbalance weiter nach hinten.
Stell die Bremsbalance weiter nach vorn.
Bremsdruck
Eine richtig funktionierende Bremse sollte aus jeder Geschwindigkeit so abbremsen das sie den größtmöglichen Druck aufbaut und dennoch das Rad nicht blockiert. Gerade bei Kurvenreichenstrecken sollte man ein besonderes Augenmerk auf den Bremsdruck richten, da eine zu hart eingestellte Bremse schneller zum blockieren und rutschen neigt. Draus resultieren Temperaturerhöhung und Verschleiß der Reifen.
Trotz Vollbremsung keine blockierenden Reifen.
Reifen blockieren zu früh.
Erhöhe den Bremsdruck (oder Einstellung in der Spielsteuerung)
Verringere den Bremsdruck (oder Einstellung in der Spielsteuerung)
 
Bremstemperatur
Gute Bremstemperaturen der einzelnen Klassen - folgt
Temperatur der Bremsen ist zu hoch (Bremswirkungsverlust).
Temperatur der Bremsen ist zu niedrig, (frühes blockieren).
Stell die Kühlung höher ein.
Stell die Kühlung niedriger ein.
 
Stoßdämpfer Global
Wichtig ist vorallem prinzipiell das man die Strecke und das Fahrzeug sehr gut kennt. Es nützt nichts schon frühzeitig an den Federn und Dämpfern zu spielen wenn man mit dem Abschnitt nicht vertraut ist. Grundlegend kann man zwar sagen das schnelle Kurven, mit wenig Lastwechsel eine höheren Wert erlauben, dennoch sollte man bevor man hier Einstellungen vornimmt alles kennen.
Das Auto fährt schwammig und reagiert nicht schnell genug auf Fahrtrichtungsänderung.
Das Auto ist nervös und hat keinen Gripp.
mache die Federn vorne und hinten härter
mache die Federn vorne und hinten weicher
Stoßdämpfer Balance
Reagiert das Auto nicht schnell genug auf FahrtrichtungÄnderungen z.B. in Schikanen sind die Federn in der Regel daran Schuld.Sie sind zu weich um wieder schnell genug in eine stabile Lage beim gegenlenken zu kommen. Springt das Auto allerdings förmlich um die Ecke und man hat Müh und Not das Auto wieder zu fangen sind die Federn zu hart um eine stabile Straßenlage zu gewährleisten. Härtere federn wirken sich meist nachteilig auf die Haltbarkeit der Reifen aus, weil dann der Reifen allein für den Gripp sorgen muss. Weichere Federn jedoch fördern den Reifenerhalt, machen jedoch einen schnellen Lastwechsel unmöglich.
Wagen ist generell am Untersteuern (mitte der Kurve ohne Gas zugeben oder zu bremsen).
Wagen ist generell am übersteuern (mitte der Kurve ohne Gas zugeben oder zu bremsen)
Federn vorne weicher oder hinten härter
Federn vorne härter oder hinten weicher
 
langsame / schnelle Stoßdämpfer Global
Schaukelt sich das Auto beim durchfahren von Schikanen so auf das es an Bodenhaftung verliert, müssen die langsamen Dämpfer etwas härter gestellt werden, damit sie nicht so schnell einfedern sondern länger draußen bleiben um für mehr Bodenhaftung zu sorgen. Ist der Lastwechsel in Schikanen allerdings zu langsam sollten die Dämpfer weicher gemacht werden, damit die Karosserie seine Last schnell auf die andere Seite übertragen kann.
Wagen untersteuert beim Kurvenein- und ausgang
Wagen übersteuert beim Kurvenein- und ausgang
Hinten härter oder vorne weicher
Hinten weicher oder vorne härter
Langsame Stoßdämpfer
Wippt der Wagen sich beim überfahren mehrerer Bodenwellen hintereinander so auf dass er teilweise die Bodenhaftung komplett verliert, müssen die Dämpfer etwas weicher (langsamer) eingestellt werden, damit sie weicher über die Wellenfolge gleiten können. Springt der Wagen jedoch über Hügelkuppen und beim überfahren von Curbs, müssen die Dämpfer im Moment des abhebens des Fahrzeugs schneller auf die Fahrbahn raus stoßen um nicht die Bodenhaftung der Reifen komplett zu verlieren. Die Dämpfer sind somit härter einzustellen. Untersteuert das Auto beim überfahren mehrerer Bodenwellen muss der hinterer Dämpfer schneller auf die Straße ausfahren können um den untersteuern entgegen zu wirken. Beim übersteuern genau umgedreht.
Schneller Lastwechsel sorgt für Verlust der Bodenhaftung
Lastwechsel zu langsam / Wagen zu nervös in Kurven.
stelle die langsamen Dämpfer vorne und hinten etwas härter
stelle die langsamen Dämpfer vorne und hinten etwas weicher
 
Schnelle Stoßdämpfer
Haftungsverlust beim überfahren von Bodenwellen und Curbs.
Wagen springt über Bodenwellen inkl Verlust von Bodenhaftung
stelle die schnellen Dämpfer vorne und hinten etwas weicher
stelle die schnellen Dämpfer vorne und hinten etwas härter
 
Querstabilisatoren Vorn
Ungenaues Steuern in langsamen Kurven (unter 110 kmh).
Mehr Grip benötigt in langsamen Kurven (unter 110 kmh).
Erhöhe den vorderen Querstabilisator
Verringere den vorderen Querstabilisator
Querstabilisatoren Hinten
Wagen untersteuert in langsamen Kurven (unter 110 kmh).
Wagen übersteuert in langsamen Kurven (unter 110 kmh).
Erhöhe den vorderen Querstabilisator
Verringere den vorderen Querstabiisator
 
Differentialsperre
Diese Einstellung hängt unmittelbar mit der Bremsbalance zusammen. Da der Motor beim runterschalten sozusagen die Motorbremse aktiviert, und er schnell in den Drehzahlschwachen Bereich getrieben wird, kann es sein das der Motor die Fronträder fast blockiert, bevor er wieder in einen Vortrieberzeugenden Drehzahlbereich gelangt. Das führt dann zwangsläufig zu einem untersteuernden Auto. Ist die Sperrwirkung allerdings zu hoch, so bleibt das Auto in einem höheren Drehzahlbereich und es wird schwer das Auto in den niedrigeren Drehzahlberich zu bekommen, was ein völlig instabiles Auto nach sich zieht, weil der Motor gerne weiter fahren möchte, die Bremsen das aber zu verhindern
guter Vortrieb aber Wagen untersteuert beim Gasgeben
mangelder Vortrieb beim Kurvenausgang
Verringere die Sperre
Erhöhe die Sperrwirkung
Differentialsperrwirkung
Auto bremst stabil, untersteuert aber
Auto ist beim bremsen instabil und droht zu übersteuern
Verringere die Sperrwirkung
Erhöhe die Vorspannung
 
Differential Vorspannung
Die Vorspannung ist sozusagen der Turboloader für das Getriebe. Die Vorspannung läd das Getriebe vor dem Gas geben sozusagen auf. Will das Getriebe schon anfangen mit arbeiten wenn Du noch nicht mal auf dem Gas bist, macht dies das Auto unruhig und man kann nicht sauber aus der Kurve heraus beschleunigen. ist die Vorspannung allerdings zu niedrig kommt das Getriebe beim wieder Gas geben nicht richtig in Schwung was auch ein ordentliches ausbeschleunigen unmöglich macht. Meist haben Autos mit einer hohen Motorleistung eine geringere Vorspannung als Autos mit geringerer Motorleistung.
das Auto ist unruhig beim Wechsel vom Bremsen zum Beschleunigen
das Auto reagiert nicht genug beim Wechsel vom Bremsen zum Beschleunigen
Verringere die Vorspannung
Erhöhe die Vorspannung
 
Vorspur vorn
Schaut man sich die Räder von oben an, dann stehen sie wie ein "X" zu einander. Die Vorderen Räder stehen nach innen geneigt und die Hinterräder stehen nach Aussen. Um schneller in die Kurve einfahren zu können und somit eine höhere Kurvengeschwindigkeit zu erreichen sollte man die Vorspur vorne mehr ins Negative und hinten mehr ins Positive stellen. Dies wirkt sich allerding sehr stark auf den Reifenverschleiß aus und es ist nur eine Frage der Zeit bis die Reifen das nicht mehr mit machen. Stellt man die Werte in andere Richtung erreicht man einen sehr hohen Top-Speed und die Reifen werden geschohnt. Schnell in und durch die Kurve kann man damit allerdings nicht. Diese Einstellung ist sehr vom Fahrstil abhängig und sollte jeder für sich raus finden.
Schwer in die Kurve reinzufahren untersteuern bei Kurven Einfahrt.
Wenig Stabilität auf der Geraden übersteuern bei Kurven Einfahrt.
erhöhe den Wert für Vorspur ( mehr Negativer Wert)
verringer den Wert für Vorspur (mehr zum positiven)
Vorspur hinten
Um mehr Topspeed zu bekommen.
Mehr Heckinstabilität auf Geraden.
verringer den Wert für Vorspur (mehr zum positiven)
erhöhe den Wert für Vorspur ( mehr Negativer Wert)
 
Nachlauf
Ein hoher Nachlauf ermöglicht oft bessere Rundenzeiten und Kurvengeschwindigkeiten. Man sollte dabei aber bedenken das der Reifenverschleiß sich dadurch erhöht. Für ein Qualysetup kann man bis an die Grenze des möglichen gehen (sollte sich natürlich im Fahrverhalten nicht negativ nieder schlagen). Das Gewichtsverhältniss ist ebenso zu beachten (Renndistanz - Spritmenge - Fahrverhalten). Gerade bei neuen Strecken tritt oft ein Untersteuern auf. Bevor ihr also am Setup schraubt verlegt ersteinmal den Bremspunkt nach hinten. Oft wird ein zu später Bremspunkt als Untersteuern ausgelegt und das Setup somit falsch erstellt.
Wagen fährt schlaff und ohne genug Aggresivität durch die Kurve und untersteuert dabei.
Wagen fährt schnelle Kurven instablil ( S-Kurven in der Kurve).
Erhöhe den Nachlauf
Verringere den Nachlauf
Sturz
Ein optimaler Sturz macht die Räder haltbar. Ein übertrieben großer Sturz vorn ermöglicht zwar höhere Kurvengeschwindigkeiten, wirkt sich allerding negativ auf die Haltbarkeit der Räder aus. Ein geringerer Sturz bei Regen bringt mehr Auflage für den Reifen auf der Fahrbahn und kann somit mehr Grip aufbauen, jedoch wirkt sich das negativ auf die Kurvengeschwindigkeit aus.
Die Reifentemperatur der Innenseite ist genauso groß wie die Temperatur Aussen.
Die Reifentemperatur der Innenseite ist 10° größer als die Temperatur Aussen.
Erhöhe den negativen Sturz (mehr ins Minus)
Verringere den negativen Sturz (mehr ins Plus)
Reifendruck
Bei steigenden Reifentemperaturen steigt auch der Reifenluftdruck in einem Reifen, deswegen können durch genauere Anpassungen im Rennsetup das ein oder andere % beim Verschleiß verhindert werden. Die optimale Reifentemperatur ist auch von der gefahrenen Klasse und Strecke abgängig. Die Durschnittliche Renntemperatur bei einem WTCC Fronttriebler liegt bei 105-100 Grad. Bei einem GTP Fahrzeug sollte die Temperatur um die 95 Grad liegen.
Temperatur mitte Reifen ist kälter als innen und aussen.
Temperatur mitte Reifen ist wärmer als innen und aussen.
Erhöhe den Reifendruck
Verringere den Reifendruck